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Bevor der Winterschlaf beginnt …

Hier ist es seit geraumer Zeit still. Die Sprecher des Arbeitskreises Sport- und Kulturhalle Unterliederbach sind zurückgetreten. Sie waren auch still, als es im Sommer langsam klar war, dass sich am Zustand der Halle nichts ändern würde. Sind wir ehrlich, keiner hat aufgemuckt.

Dann wurde bekannt, dass in der Halle Flüchtlinge untergebracht werden. Der Arbeitskreis fühlte sich übergangen, die Sprecher traten zurück. Sie empfahlen, den Arbeitskreis aufzulösen. Andere sahen dies nicht so. Sie äußerten sich zum Thema und begründeten auch, warum der Arbeitskreis weiterhin bestehen müsse. Auch die in Unterliederbach aktiven Parteien äußerten sich. Eine Reihe von Äußerungen sind hier zu finden. Andere wurden als Leserbriefe in der lokalen Presse abgedruckt oder finden sich als Kommentar in deren Online-Portalen. Der Versuch einer Dokumentation ist in Arbeit.

Heute leben in der Sport- und Kulturhalle unbegleitete jugendliche Flüchtlinge. Der Arbeitskreis, ich sage das jetzt einfach mal so, wünscht diesen Jugendlichen eine sichere Zukunft in Freiheit und besinnliche Feiertage, auch wenn dem einen oder anderen dieser Flüchtlinge der Sinn des Weihnachtsfestes fremd sein mag.

4. Sitzung des Arbeitskreises Sport-und Kulturhalle Unterliederbach

Der Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle Unterliederbach lädt für Freitag, den 27. Februar 2014, 20 Uhr, in den kleinen Saal im Keller der Sport- und Kulturhalle in der Hans-Böckler-Straße 4 zu  seiner 4. Sitzung ein. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Frankfurt am Main Unterliederbach sind herzlichst eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen.

Stadtrat Markus Frank wird über die aktuelle Entwicklung berichten und sich auch den Fragen der anwesenden Bürgerinnen und Bürger stellen. Die Tagesordnung für den Abend sieht wie folgt aus:

  1. Begrüßung durch die Sprecher des Arbeitskreises Sport-und Kulturhalle Unterliederbach, Karl Leo Schneeweis und Heinz Alexander.
  2. Stand der  Entwicklung, vorgetragen durch Herrn Stadtrat Markus Frank.
  3. Fragen, Aussprache und Diskussionen.
  4. Die nächsten Schritte des Arbeitskreises und seiner Mitglieder.
  5. Mitteilungen

Vertreter der Presse, der KEG und der im Gebäude involvierten Brauerei sind ebenfalls eingeladen, um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.

Die Sport- und Kulturhalle Unterliederbach ist ein Teil der Infrastruktur des Stadtteils, welcher zur Zeit nicht genutzt werden kann. Unterliederbach wächst, es entsteht neuer Wohnraum, aber die Infrastruktur nimmt am Wachstum nicht teil. Deshalb sind alle Bewohner des Stadtteils angesprochen.

Informationen zur Sport- und Kulturhalle Unterliederbach

Seit den Meldungen über die Vereinbarung zur Sanierung der Sport- und Kulturhalle Unterliederbach Ende vergangenen Jahres war es in der Öffentlichkeit still um das Projekt geworden und auch am Gebäude selbst sah man keine Anzeichen, dass die Sanierung in Angriff genommen wird. Nachdem nun in den letzten Tagen mehrere Artikel über die Sport- und Kulturhalle in den Medien erschienen sind und auch der Ortsbeirat 6 sich mit dem Thema beschäftigte, hier eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse der Bemühungen des Arbeitskreises Sport- und Kulturhalle:

  • Schon im letzten Jahr wurden auf unseren Vorschlag hin die Umkleide- und Duschräume im Keller der Sport- und Kulturhalle an den VfB Unterliederbach zur Benutzung übergeben, notwendige Renovierungsmaßnahmen erfolgten durch das Sportamt.
  • Kurz vor Beginn der diesjährigen Sommerferien wurde die Gaststätte mit Kolleg und kleinem Saal durch die Gaststättenbetreiber geschlossen. An der Außentür hing ein Schild „Wegen Krankheit geschlossen“.
  • Nach Recherchen auch durch das Sportamt erfuhren die Verantwortlichen, dass die Gaststättenbetreiber den Betrieb der Gaststätte aufgeben werden.
  • Am Freitag, dem 31. Oktober 2014, wurden nach Intervention des Sportamtes die Schlüssel der Räumlichkeiten an das Sportamt übergeben,
  • Bei den Besichtigungen wurde festgestellt, dass die Wohnung im 1. Stock sowie die bewirtschafteten Räume geräumt waren.
  •  Um schnellstmöglich die Benutzung aller Räume sicher zu stellen, wird zuerst der kleine Saal betriebsbereit gemacht.
  • Erste Veranstaltung hier ist die Weihnachtsfeier des VfB Unterliederbach im Dezember, auch die Jahreshauptversammlung des Vereinsrings Ende Januar soll im kleinen Saal stattfinden.
  • Gleichzeitig wird die Wohnung im 1. Stock durch einen Mitarbeiter der Stadt nach Renovierung bezogen werden – dieser Mitarbeiter wird auch den Schlüsseldienst übernehmen.
  • Die Gastwirtschaft, das Kolleg usw. sollen in Zusammenarbeit mit der Brauerei funktionsfähig an einen neuen Wirt – es gibt mehrere Interessenten – übergeben werden. Dies ist eine Angelegenheit des Sportamtes und der Brauerei. Angedacht und geprüft wird hier der Vorschlag, ob die neuen Gaststättenbetreiber auch die Verwaltung der Räume übernehmen können.

Nach notarieller Beglaubigung des Vertrages zwischen der KEG und dem Sportdezernat wird die Renovierung des großen Saales erfolgen.

Geplant ist hier, dass die Halle von 8 – 16.00 Uhr als Schulturnhalle (besonders für die Ludwig-Erhard-Schule) benutzt wird, an den Abenden und an den Wochenenden stehen diese Räumlichkeiten den Vereinen zur Verfügung.

Nochmals zur Verdeutlichung, das Bestreben des Arbeitskreises und seiner gewählten Sprecher war und ist es, dass die dringend notwendige Sport-und Kulturhalle wieder den Schulen, Vereinen und Bürgern zur Verfügung steht. Das bedeutet nicht, dass der Arbeitskreis mittelfristig, auf einen Neubau der Sport-und Kulturhalle verzichtet.

Sobald der so oft genannte Vertrag zwischen dem Sportamt und der KEG rechtskräftig ist, wird es eine Versammlung des Arbeitskreises geben. Zu dieser Versammlung werden dann auch die Verantwortlichen des Sportamtes und der KEG eingeladen werden.

Wir danken den Mitgliedern des Arbeitskreises für ihre Geduld und ihre Geschlossenheit.

Mit freundlichen Grüßen
Karl Leo Schneeweis – Heinz Alexander
Sprecher des Arbeitskreises
Sport- und Kulturhalle
 

Sport- und Kulturhalle Unterliederbach: Arbeitskreis trifft sich am 04. November 2013

Am 04. November 2013 um 19 Uhr trifft sich der Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle im kleinen Saal in der Hans-Böckler-Straße 4 in Frankfurt am Main Unterliederbach. Alle interessierten Unterliederbacher Bürgerinnen und Bürger sind herzlichst eingeladen zu dem Termin zu erscheinen.

Nachdem wir am 13. September 2013 von Stadtrat Frank und Herrn Wrenger von der KEG erfahren hatten, wie es mit dem „Großen Saal” und der Gesamthalle weitergehen kann und soll, ist es an uns,  unseren Beitrag zu leisten. Aus diesem Grunde sollten wir uns am oben genannten Termin treffen und alles weitere besprechen.

Karl Leo Schneeweis und Heinz Alexander, die Sprecher des Arbeitskreises, gehen davon aus, dass sich Mitglieder des Arbeitskreises und andere Bürger bereit finden, aktiv an der Zukunftsgestaltung mitzuarbeiten und nicht nur darüber zu reden.

Die vorläufige Tagesordnung sieht wie folgt aus:

  1. Stand der Entwicklung.
  2. Diskussion über die Gründung eines Betreibervereins. Dieser Verein ist als Vertragspartner für die Stadt und die KEG wichtig.
  3. Namensgebung des Vereines.
  4. Wer ist bereit, aktiv oder passiv in diesem Verein mitzuarbeiten? Listen werden verteilt werden.
  5. Mitteilungen
  6. Verschiedenes

Karl Leo Schneeweis und Heinz Alexander

Sprecher des Arbeitskreises
Sport- und Kulturhalle Unterliederbach

Ein Verein soll es richten

Pünktlich um 16 Uhr kamen am 13. September 2013 im großen Saal der Sport- und Kulturhalle des Frankfurter Stadtteils Unterliederbach Stadtrat Markus Frank, der Geschäftsführer der Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG) Rainer Wrenger und die beiden Sprecher des Arbeitskreises Sport- und Kulturhalle Karl Leo Schneeweis und Heinz Alexander zusammen, um der Presse und den anwesenden Aktiven des Arbeitskreises das Konzept vorzustellen, nach dem der große Saal des Gebäudes wieder für den Schulsport und andere Aktivitäten nutzbar gemacht werden soll.

Der große Saal der Sport und Kulturhalle darf seit 2010 aus Sicherheitsgründen nicht mehr genutzt werden. Das Dach sei zu marode. Die Sanierung erschien der Stadt zu teuer und außerdem unsinnig, man strebte einen Neubau an, für den in absehbarer Zeit kein Geld da sein wird. Im Stadtteil fällt Schulsport aus, den Vereinen fehlt es an Platz. Es fehlt ein großer Versammlungsraum.

Jetzt soll zunächst die große Halle saniert werden. Auf den Rest des Gebäudes, hier befinden sich derzeit ein Restaurant und der Frankfurter Musikkeller, hat die Stadt zur Zeit keinen Zugriff, bis 2016 laufende Verträge müssen eingehalten werden. Man rechnet mit einem Betrag von 400- bis 450-Tausend Euro für die Sanierung der Halle.

Diesen Betrag wird die KEG aufbringen. Die KEG ist derzeit dabei, in der Parkstadt Unterliederbach den Bau neuer Wohnungen auf den Weg zu bringen. Hier sollen im Rahmen eines vorhandenen Bebauungsplanes weitere Wohnungen nördlich und westlich des derzeitigen Baugebietes entstehen. Ein Wegerecht hier bietet die Stadt der KEG im Austausch für die Investitionen in die Sport- und Kulturhalle an. Außerdem erfordert ein Anstieg der Einwohner im Stadtteil auch eine Anpassung der Infrastruktur, was von den Verantwortlichen gerne vergessen wird.

Die Verwaltung der Halle soll über einen noch zu gründenden Verein abgewickelt werden. Vorteil für die Stadt Frankfurt am Main: Es entstehen ihr keine Verwaltungskosten. Nach Berechnungen des Arbeitskreises werden die Einnahmen aus Vermietung für den Schulsport die Kosten der Halle (Energie, Reinigung, Reparaturen etc.) tragen. Das Schulamt hätte auch einen Vorteil dabei, – es könnten gegenüber den derzeit gewählten Lösungen, für die Unterliederbacher Schülerinnen und Schüler doch noch ausreichend Schulsport anzubieten, einiges eingespart werden.

Nun ist der Stadtteil am Zug. Die Gründung des Vereins muss in Gang gebracht werden. Wenn dieser eingetragen ist, kann es an die Ausgestaltung der Verträge zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der KEG und der Stadt und dem Trägerverein gehen. Bei den Verträgen ist eine Laufzeit von 10-15 Jahren angedacht.

Der Fotowettbewerb – ein erster Zwischenbericht

Eigentlich hatte ich ja erwartet, schon recht bald die ersten Bilder in meinem Postfach (wettbewerb@juergen-lange.de) vorzufinden, sieht man heute doch recht viele Menschen mit einem Smartphone in der Gegend herumlaufen. Auch eine digitale Kompaktkamera ist meist erschwinglich. Aber bisher ist das Postfach leer geblieben. Woran liegt das?

Weiß niemand von dem Wettbewerb? Der Fotowettbewerb wurde auf dem Unterliederbacher Bürgerfest am 2. Juni publik gemacht, Flyer wurden verteilt. Diese Internet-Seite wurde online gestellt. Ja, die Seite, auf der auf den Wettbewerb hingewiesen wurde, wurde bisher sogar mehrfach angeklickt, öfter als jeder andere Beitrag. Aber bisher ist noch kein Foto hier eingegangen.

Weiß manch einer vielleicht nicht, wo sich die Sport- und Kulturhalle in Unterliederbach befindet? Die Sport- und Kulturhalle befindet sich in der Hans-Böckler-Straße 4. Die Straße verläuft parallel zur A66 und wird im Osten von der Königsteiner Straße und im Westen vom Geißspitzweg begrenzt.

Ok, das Gebäude sieht nicht nicht sonderlich fotografierenswert aus, aber das ist ja bekanntlich immer eine Frage des Blickwinkels. Ich kenne selbst nur wenige Fotografien dieser Halle und habe mehr als fünfundzwanzig Jahre benötigt, bevor ich das erste Mal ein Objektiv auf dieses Gebäude richtete.

Sind die ausgelobten Sachpreise nicht attraktiv genug? Hier muss ich ehrlich sein: Der Arbeitskreis weiß noch nicht, was er als Preis vergeben kann. Das Heimat- und Geschichtsbuch von Heinz Alexander wird sicher dabei sein und auch eine CD eines Unterliederbacher Künstlers. Letzterer weiß noch gar nichts von seinem Glück.

Es gibt Künstler in Unterliederbach? Ja, der oben genannte Musiker ist in diesem Jahr schon an so unterschiedlichen Orten in Frankfurt aufgetreten wie dem Neuen Theater in Höchst, dem Summa Summarum in Sachsenhausen und in der Alten Oper. Eine Idee? Er ist auch Mitbegründer einer der frühesten und bekanntesten Bluesbands in Deutschland. Immer noch keinen Plan? Dann mal ran an die Suchmaschine!

Ach so, das Fotografieren der Sport- und Kulturhalle nicht vergessen. Ich warte.

Der Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle präsentierte sich

Stand des Arbeitskreises Sport- und Kulturhalle

Karl Leo Schneeweis (vorne rechts), Heinz Alexander (vorne Mitte), die beiden Sprecher des Arbeitskreises Sport- und Kulturhalle Unterliederbach, und Oliver Göbel (hinten stehend), dem wir die schönen Buttons zu verdanken haben.

Bei schönem Wetter präsentierte sich der Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle Unterliederbach auf einem Gemeinschaftsstand zusammen mit dem Vereinsring Unterliederbach e.V. und dem Regionalrat Unterliederbach auf dem 32. Unterliederbacher Bürgerfest und informierte dort über sein Anliegen. die Stadt Frankfurt am Main dazu zu bewegen, den großen Saal der Sport- und Kulturhalle zeitnah für den Schulsport und andere Veranstaltungen nutzbar zu machen.

Dr. Heinz Riesenhuber zusammen mit seiner Ehefrau auf dem 32. Unterliederbacher Bürgerfest 2013

Dr. Heinz Riesenhuber zusammen mit seiner Ehefrau Beatrix auf dem 32. Unterliederbacher Bürgerfest 2013. Auch er kam später noch am Stand des Arbeitskreises vorbei.

Prominentester Besucher am Stand des Arbeitskreises war der ehemalige Bundesminister für Forschung und Technologie und derzeitige Alterspräsident des Deutschen Bundestages, Dr. Heinz Riesenhuber.

Viele Unterliederbacher Bürgerinnen und Bürger zeigten  sich erstaunt darüber, wie viel Sportunterricht an Unterliederbacher Schulen ausfällt und welche Provisorien den Schülerinnen und Schülern zugemutet werden, weil der große Saal der Sport- und Kulturhalle derzeit geschlossen ist und eine notwendige Sanierung der Stadt zu teuer scheint. Aber die Schulen sind nicht die einzigen, die Bedarf für den großen Saal der Halle anmelden. Auch Vereine und Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils vermissen die Möglichkeit, große Versammlungen durchführen zu können.

Derzeit finden zwar Gespräche zwischen der Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG) und der Stadt Frankfurt am Main über die Sport- und Kulturhalle statt, aber zum Bedauern des Arbeitskreises haben die Partner Stillschweigen über diese Gespräche vereinbart, so dass derzeit in der Sache keine neuen Informationen weitergegeben werden können.

Am Stand des Arbeitskreises gab es neben den Informationen gegen eine kleine Spende einen Button, mit dem der Träger ein „JA zur Sport- und Kulturhalle!” zum Ausdruck bringen kann.

Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle auf dem Unterliederbacher Bürgerfest

Der Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle wird am 2. Juni 2013 auf dem 32. Bürgerfest mit einem Stand vertreten sein, dort über sein Anliegen informieren und um noch breitere Unterstützung werben. Der Arbeitskreis wurde auf Initiative des Vereinsrings Unterliederbach e.V. gebildet, um den Kampf der Unterliederbacher Bürgerinnen und Bürger um die Wiedernutzbarmachung des großen Saales der Sport- und Kulturhalle zu unterstützen.

In dem Arbeitskreis arbeiten Menschen aus der Politik, Vereinsmitglieder, Vertreter verschiedener Institutionen und Organisationen und auch Unorganisierte zusammen.