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JA zur Sport- und Kulturhalle! (2)

Ja zur Sport- und Kulturhalle in Frankfurt am Main UnterliederbachHunsrückstraße in Frankfurt am Main Unterliederbach, ein Bahnübergang. Nicht weit von hier entsteht die Erweiterung der Parkstadt. Neue Häuser sind bezogen, andere werden noch gebaut. Menschen ziehen nach Unterliederbach, Menschen mit Kindern. Hat man bei der Planung an deren Bedürfnisse gedacht. Ist die Infrastruktur des Stadtteils an die neuen Erfordernisse angepasst worden, hat der eine Dezernent mit dem anderen gesprochen? Heute fällt viel Sportunterricht in Unterliederbachs Schulen aus, oder die Schüler müssen Sporttourismus betreiben. Die große Halle in der Hans-Böckler-Straße wird benötigt, auch wenn ihre Maße nicht für Sportwettkämpfe taugen. JA zur Sport- und Kulturhalle!

Der Fotowettbewerb – ein erster Zwischenbericht

Eigentlich hatte ich ja erwartet, schon recht bald die ersten Bilder in meinem Postfach (wettbewerb@juergen-lange.de) vorzufinden, sieht man heute doch recht viele Menschen mit einem Smartphone in der Gegend herumlaufen. Auch eine digitale Kompaktkamera ist meist erschwinglich. Aber bisher ist das Postfach leer geblieben. Woran liegt das?

Weiß niemand von dem Wettbewerb? Der Fotowettbewerb wurde auf dem Unterliederbacher Bürgerfest am 2. Juni publik gemacht, Flyer wurden verteilt. Diese Internet-Seite wurde online gestellt. Ja, die Seite, auf der auf den Wettbewerb hingewiesen wurde, wurde bisher sogar mehrfach angeklickt, öfter als jeder andere Beitrag. Aber bisher ist noch kein Foto hier eingegangen.

Weiß manch einer vielleicht nicht, wo sich die Sport- und Kulturhalle in Unterliederbach befindet? Die Sport- und Kulturhalle befindet sich in der Hans-Böckler-Straße 4. Die Straße verläuft parallel zur A66 und wird im Osten von der Königsteiner Straße und im Westen vom Geißspitzweg begrenzt.

Ok, das Gebäude sieht nicht nicht sonderlich fotografierenswert aus, aber das ist ja bekanntlich immer eine Frage des Blickwinkels. Ich kenne selbst nur wenige Fotografien dieser Halle und habe mehr als fünfundzwanzig Jahre benötigt, bevor ich das erste Mal ein Objektiv auf dieses Gebäude richtete.

Sind die ausgelobten Sachpreise nicht attraktiv genug? Hier muss ich ehrlich sein: Der Arbeitskreis weiß noch nicht, was er als Preis vergeben kann. Das Heimat- und Geschichtsbuch von Heinz Alexander wird sicher dabei sein und auch eine CD eines Unterliederbacher Künstlers. Letzterer weiß noch gar nichts von seinem Glück.

Es gibt Künstler in Unterliederbach? Ja, der oben genannte Musiker ist in diesem Jahr schon an so unterschiedlichen Orten in Frankfurt aufgetreten wie dem Neuen Theater in Höchst, dem Summa Summarum in Sachsenhausen und in der Alten Oper. Eine Idee? Er ist auch Mitbegründer einer der frühesten und bekanntesten Bluesbands in Deutschland. Immer noch keinen Plan? Dann mal ran an die Suchmaschine!

Ach so, das Fotografieren der Sport- und Kulturhalle nicht vergessen. Ich warte.

JA zur Sport- und Kulturhalle! (1)

Ja zur Sport- und Kulturhalle in Frankfurt am Main UnterliederbachDie düstere Unterführung unter der A66 hindurch liegt hinter mir. Die Abfahrt der A66 aus Richtung Wiesbaden, die Fußgängerampel zeigt Grün. Trotzdem warte ich, bis das heran brausende Auto an der Haltelinie steht. Seit dem schweren Unfall am 17. November 2011 auf der anderen Seite der Straße traue ich der von einer Ampel vorgetäuschten Sicherheit nicht mehr so recht. Die letzte Ampel ist geschafft, mein Blick wandert nach rechts. Ein Spruchband: „JA zur Sport- und Kulturhalle!”. Noch weiter rechts die Gebäudeecke, hinter diesen Fenstern muss sich der große Saal befinden, der Thema auf dem letzten Unterliederbacher Bürgerfest war …

Der Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle präsentierte sich

Stand des Arbeitskreises Sport- und Kulturhalle

Karl Leo Schneeweis (vorne rechts), Heinz Alexander (vorne Mitte), die beiden Sprecher des Arbeitskreises Sport- und Kulturhalle Unterliederbach, und Oliver Göbel (hinten stehend), dem wir die schönen Buttons zu verdanken haben.

Bei schönem Wetter präsentierte sich der Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle Unterliederbach auf einem Gemeinschaftsstand zusammen mit dem Vereinsring Unterliederbach e.V. und dem Regionalrat Unterliederbach auf dem 32. Unterliederbacher Bürgerfest und informierte dort über sein Anliegen. die Stadt Frankfurt am Main dazu zu bewegen, den großen Saal der Sport- und Kulturhalle zeitnah für den Schulsport und andere Veranstaltungen nutzbar zu machen.

Dr. Heinz Riesenhuber zusammen mit seiner Ehefrau auf dem 32. Unterliederbacher Bürgerfest 2013

Dr. Heinz Riesenhuber zusammen mit seiner Ehefrau Beatrix auf dem 32. Unterliederbacher Bürgerfest 2013. Auch er kam später noch am Stand des Arbeitskreises vorbei.

Prominentester Besucher am Stand des Arbeitskreises war der ehemalige Bundesminister für Forschung und Technologie und derzeitige Alterspräsident des Deutschen Bundestages, Dr. Heinz Riesenhuber.

Viele Unterliederbacher Bürgerinnen und Bürger zeigten  sich erstaunt darüber, wie viel Sportunterricht an Unterliederbacher Schulen ausfällt und welche Provisorien den Schülerinnen und Schülern zugemutet werden, weil der große Saal der Sport- und Kulturhalle derzeit geschlossen ist und eine notwendige Sanierung der Stadt zu teuer scheint. Aber die Schulen sind nicht die einzigen, die Bedarf für den großen Saal der Halle anmelden. Auch Vereine und Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils vermissen die Möglichkeit, große Versammlungen durchführen zu können.

Derzeit finden zwar Gespräche zwischen der Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG) und der Stadt Frankfurt am Main über die Sport- und Kulturhalle statt, aber zum Bedauern des Arbeitskreises haben die Partner Stillschweigen über diese Gespräche vereinbart, so dass derzeit in der Sache keine neuen Informationen weitergegeben werden können.

Am Stand des Arbeitskreises gab es neben den Informationen gegen eine kleine Spende einen Button, mit dem der Träger ein „JA zur Sport- und Kulturhalle!” zum Ausdruck bringen kann.

Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle auf dem Unterliederbacher Bürgerfest

Der Arbeitskreis Sport- und Kulturhalle wird am 2. Juni 2013 auf dem 32. Bürgerfest mit einem Stand vertreten sein, dort über sein Anliegen informieren und um noch breitere Unterstützung werben. Der Arbeitskreis wurde auf Initiative des Vereinsrings Unterliederbach e.V. gebildet, um den Kampf der Unterliederbacher Bürgerinnen und Bürger um die Wiedernutzbarmachung des großen Saales der Sport- und Kulturhalle zu unterstützen.

In dem Arbeitskreis arbeiten Menschen aus der Politik, Vereinsmitglieder, Vertreter verschiedener Institutionen und Organisationen und auch Unorganisierte zusammen.

JA zur Sport- und Kulturhalle!

Der Frankfurter Stadtteil Unterliederbach wächst. Das ist gut so. In Unterliederbach gibt es mehr Kinder und Jugendliche. Auch das ist gut. Aber die Infrastruktur des Stadtteils wächst nicht mit. Das ist schlecht.

Ein Beispiel bilden die Hallenkapazitäten für den Schulsport und zur Nutzung für die Vereine. Der große Saal der Sport- und Kulturhalle ist seit geraumer Zeit geschlossen, er steht dem Schulsport nicht zur Verfügung, eine Nutzung durch Vereine ist nicht möglich. Eine aktuelle Analyse zeigt, dass alleine eine Unterliederbacher Schule Bedarf an sechs Stunden pro Schultag anmelden würde, wenn die Halle nutzbar wäre.

Vereine finden keinen Raum zum Üben, eine große Versammlung ist in Unterliederbach nicht mehr möglich und wer Raum für eine sehr große Familienfeier benötigt, sieht sich in Unterliederbach vor einem Problem, seit der große Saal geschlossen ist. Und manche Vereine gründen sich erst gar nicht mehr in Unterliederbach, weil es in diesem Stadtteil nicht die gewünschten Versammlungsmöglichkeiten gibt.

Dabei ist Unterliederbach ein Stadtteil mit bald 15.000 Einwohnern, Einwohner für deren Freizeitgestaltung und für deren sportliche Aktivitäten Raum da sein sollte. Deshalb:

JA zur Sport- und Kulturhalle!

(Autor: Jürgen Lange)